BIN ICH BEREIT FÜR EIN TIER AUS DEM TIERSCHUTZ?

Ein Tier sollte nie eine spontane unüberlegte „Anschaffung“ sein. Ein Tier zu adoptieren bedeutet für dieses sein ganzes Leben lang verantwortlich zu sein – denn es gehört zur Familie. Es sind Lebewesen und keine Sache mit ganz speziellen Eigenschaften. Jedes Tier hat seinen individuellen Charakter, mit allen liebenswerten aber möglicherweise auch schlechten Eigenschaften. Auf jeden Fall müssen sie viele Dinge noch lernen und das schafft man nur gemeinsam als Team. Wenn Ihr nun also für diesen großen Schritt bereit seid, dann geht es zum nächsten Schritt.

SELBSTAUSKUNFT

Unser Selbstauskunftsformular findet Ihr hier

KONTAKTAUFNAHME

Nachdem wir die Selbstauskunft erhalten haben, wird sich eine/r unserer Vermittler/innen bei Euch melden und alles weitere besprechen, Fragen beantworten, usw. Dies kann manchmal ein paar Tage dauern.

VORKONTROLLE

Nun folgt noch die Vorkontrolle. Hier besucht Euch jemand von unserem Team oder falls zu weit entfernt ein/e Kollege/Kollegin aus dem Tierschutz. Hierfür wird ein Termin vereinbart.

SCHUTZGEBÜHR, SCHUTZGEBÜHR, TRANSPORT

Wenn nun alles positiv verlaufen ist und beide Seiten der Adoption des neuen Familienmitgliedes zustimmen, bekommt Ihr einen Schutzvertrag. Die Schutzgebühr muss vor dem Transport auf unser Konto überwiesen werden. Parallel dazu wird der Transport organisiert. Das Tier muss dann an einem der Haltepunkte in Deutschland von Euch abgeholt werden. Sollte das Tier sich schon auf einer Pflegestelle in Deutschland befinden, muss es dort abgeholt werden.

NACH DEM EINZUG

Nun ist das neue Familienmitglied eingezogen. Wir und vor allem auch die Tierschützer vor Ort im Ausland freuen uns immer über Bilder und zu hören wie es unserem ehemaligen Schützling geht. Hat er sich gut eingelebt oder gibt es evtl. Probleme? Gerade die Anfangszeit kann manchmal auch etwas holprig verlaufen, man muss sich ja wie in jeder Beziehung, auch erstmal beschnuppern und aneinander gewöhnen. Alles ist neu und unbekannt. Aber die meisten Schwierigkeiten lassen sich oft mit Kleinigkeiten in den Griff bekommen. Auch ein guter Hundetrainer an der Seite schadet nicht. Wichtig ist es solche Dinge gleich zu Beginn in Angriff zu nehmen und sich nicht erst dann zu melden, wenn die „K…. schon am dampfen ist“.